Geschichte PW Emmenweid

Rückblick auf über 125 Jahre Wasserversorgung Emmen

Die Wasserversorgung Emmen darf stolz auf eine über 125-jährige Geschichte zurückblicken. Mit der Gründung der «Genossenschaft Wasserversorgung Gerlischwyl» hat offiziell alles begonnen, die Geschichte beginnt jedoch schon ein paar Jahre früher.

Dezember 2020

Die Wasserversorgung Emmen erhält im Rahmen des 125 Jahr Jubiliäum einen neuen Gesamtauftritt mit eigener Website. Zudem wurden zwei Kurzfilme produziert: Wasser Emmen - Qualität. Tag für Tag und Reportage Wasser Emmen

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August 2020

Die WV Emmen erlangt als 50igste Versorgerin von über 4'500 Trinkwasserversorgungen in der Schweiz und Lichtenstein das begehrte Zertifikat des SVGW bezüglich Ihrer Qualitätssicherung. Es bescheinigt die hervorragende Verfahrenspraxis und die effiziente Betriebsführung und bietet Gewähr für eine einwandfreie Qualität und Versorgungssicherheit. (Bild: Roland Knorpp, Leiter Bereich WV Emmen, und Bernhard Kuhn, Leiter Dep. Tiefbau und Werke Emmen, mit dem WQS-Zertifikat. (Bild: zvg))

Zertifikat WVE

Dezember 2019

Beginn der Wasserlieferungen nach Neuenkirch.

MM Inbetriebnahme Pumpen 2

2013

Beschaffung Motorspritze mit der Aufgabe, Trinkwasser aus der unteren Zone in die obere Zone, auch bei länger anhaltendem Stromunterbruch in das Leitungsnetz zu fördern.

Motorspritze

2012

Beschaffung Notstromaggregat mit der Aufgabe, Trinkwasser aus dem Grundwasserpumpwerk Schiltwald auch bei länger anhaltendem Stromunterbruch in das Leitungsnetz zu fördern.

Notstromgruppe

2006

Inbetriebnahme des Stufenpumpwerks Sedel mit der Aufgabe, Trinkwasser in Notsituationen von der ewl zu beziehen oder abzugeben.

Anlagen Stufenpumpwerk Sedel 2

22. Oktober 1999

Inbetriebnahme des Reservoirs Rippertschwand und des neuen Überwachungs- und Leitsystems. Die zwei Reservebecken des Reservoirs Ripperschwand fassen total 7000 Kubikmeter Wasser. Zum Vergleich: Eine handelsübliche Badewanne hat ein Fassungsvermögen von rund 0,2 Kubikmetern.

Anlagen Reservoir Rippertschwand  3

1994

Ausbauetappe 3: Planung des Reservoirs Rippertschwand mit entsprechender Anschlussleitung ab Rothenburg Station via Wahligen. In der Gemeinde Emmen leben rund 26'500 Einwohnerinnen und Einwohner.

Anlagen Reservoir Rippertschwand  1

27. September 1976 bis 25. Juni 1986

In der zweiten Ausbauetappe kommen einige Leitungsbauten ab Schiltwald hinzu: Kirchfeld – Oberhof – Herdschwand – Gersag – Schluchen – Lohrensäge – Gemeindegrenze Rothenburg Station. Das erweiterte Leitungsnetz wird in eine untere und eine obere Druckzone aufgeteilt.

Unbenannt

25. Juni 1985

Inbetriebnahme des neuen Reservoirs und Stufenpumpwerks Schluchen.

Anlagen Reservoir und Stufenpumpwerk Schluchen 4

19. Oktober 1981

Inbetriebnahme der neuen Betriebswarte im Verwaltungsgebäude Gersag.

Leitstelle 2117

4. Juli 1969

In einer ersten Ausbauetappe werden die Grundwasserfassung und das zugehörige Pumpwerk Schiltwald inklusive einer grossen Pumpleitung bis Rüeggisingen erstellt. Das Hauptwerk im Schiltwald ist bis heute das grösste Pumpwerk der Wasserversorgung Emmen. Es vermag im Vollbetrieb mit seinen fünf Pumpen 23'500 Liter Grundwasser pro Minute zu fördern.

Geschichte PW Schiltwald

1960

Emmen zählt etwas über 17'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das rasche Wachstum der Gemeinde erfordert einen entsprechenden Ausbau des Versorgungsnetzes. Im Rahmen dessen werden im oberen Schiltwald ausgedehnte Grundwassermessungen inklusive erfolgreicher Pumpversuche durchgeführt.

Emmen

1953

Inbetriebnahme des Grundwasserpumpwerkes Stichermatt mit zwei Pumpen à 3600 Liter pro Minute und grosser Pumpleitung bis zur Sprengi mit anschliessender Erweiterung bis zum Reservoir Schluchen. Ausbau Reservoir um 2 x 1200 Kubikmeter.

Geschichte PW Stichermatt

1923

Beginn der Wasserlieferungen nach Rothenburg.

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1. Januar 1910

Kauf der ganzen Wasserversorgung durch die Einwohnergemeinde Emmen. 150 Abonnenten und 32 Hydranten waren damals ans Netz angeschlossen. Die Gemeinde zählte 4229 Einwohner.

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1896

Die Inbetriebnahme des ersten Grundwasserpumpwerkes Emmenweid, inklusive Verbindungsleitungen durch den Schosswald und die Gerliswilstrasse zum Reservoir Listrig, das 230 Kubikmeter Wasser fasste.

Die installierten Pumpen förderten 400 Liter Wasser pro Minute.

Geschichte Wasserversorgung Gerlischwil 1896 Pumpstation v2

27. Mai 1895

Die Gründung der «Genossenschaft Wasserversorgung Gerlischwyl» ist die eigentliche Geburtsstunde der Wasserversorgung Emmen. Die Höfe in der Ebene von Emmen versorgten sich damals noch selber aus dem Grundwasserstrom der Reuss, jene im Raum Gerliswil/Sprengi aus den vorhandenen Quellen. Mit der beginnenden Quartierbildung an der Gerliswilstrasse wurde klar, dass dieses Modell der Vergangenheit angehört. Der Aufbau einer gemeinsamen Wasserleitung drängte sich auf.

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24. April 1887

Die Bürger von Emmen wählen die Kommission «Für die Berichterstattung über eine zu erstellende Wasserleitung von der Sprengi nach Unter-Gerlischwyl, in erster Linie zu Feuerlöschzwecken».

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